Ratespiel für gute Riecher

© bawa

Die Rallye-Teilnehmer mussten zum Beispiel vor dem Früchtehaus Zimmermann – von 1755 bis 1896 evangelisches Pfarrhaus – bei Daniela Apel und Annette Ammann (von rechts) verschiedene Kräuter und Düfte erraten.

Im Familiengottesdienst wurde das Ringen des Mönchs um einen gnädigen Gott thematisiert, wobei auch die neuen Konfirmanden und deren Eltern zu Wort kamen. Sie hatten sich Gedanken über die Begriffe „gnädig“ und „gnadenlos“ in unserer Zeit  gemacht. Auf einem roten Teppich vor dem Altar durften die Kinder während der Feier die Lutherrose mit Kerzen, Papierherzen und Schals gestalten. Einfühlsam begleitet wurde der Gottesdienst von Irina Esser am Klavier und der jungen Harfenistin Linda Singer. Anschließend gab es eine Kirchenführung mit Rolf Waldvogel, der sich etliche Interessierte anschlossen, darunter auch der Bundestagsabgeordnete Waldemar Westermayer mit Ehefrau Brigitte.

Für das Mittagessen hatte das fleißige Küchenteam schon früh am Morgen Kartoffelsuppe gekocht. Außerdem gab es Feines vom Grill. Gut gestärkt ging es dann zur Stadtrallye. Der Regen hatte inzwischen aufgehört, und so konnten sich Erwachsene und Kinder anhand eines Laufzettels voller Fragen auf die Suche nach evangelischen Spuren in der historischen Innenstadt machen. Die Rallye, die von Ilse Schöttle ausgearbeitet worden war, führte unter anderem zum ehemaligen evangelischen Schulhaus, zur Gedächtniskirche, zum Stadtschloss, zum ehemaligen Unteren Tor und zur St. Martinskirche. Vor dem Früchtehaus Zimmermann, früher ein evangelisches Pfarrhaus, wartete ein Stand mit Kräutern und Düften auf feine Nasen. Wer sie richtig erraten hatte, wurde mit der vollen Punktezahl belohnt. Konnte man dann noch das Thesenwettnageln an der Nordseite der Kirche erfolgreich absolvieren,  war die Aussicht auf einen Preis gegeben. Einkaufsgutscheine gewonnen haben bei den Erwachsenen das Ehepaar Claudia und Peter Aberle, gefolgt von Andrea Schramm und Helga Hünersen. Da sechs Kinder die gleiche Punktzahl erreicht hatten, musste das Los entscheiden: Maike Rose, Meva Schmitt und Maria Bauer waren die glücklichen Gewinnerinnen von verschiedenen Spielen.

Briefmarken erzählen Reformationsgeschichte

© Scherger

Jugendreferent David Scherger zeigt seine Briefmarkensammlung mit dem Schwerpunkt Martin Luther.

Ausstellungsmacher ist David Scherger, Jugendreferent im Evangelischen Jugendwerk Ravensburg. Da sich der Sozialpädagoge und Diakon schon als Kind für Briefmarken interessiert hat, ist mit den Jahren eine beachtliche Sammlung entstanden. Aus diesem Fundus konnte der 36-jährige engagierte Philatelist diese Ausstellung zum 500-Jahr-Jubiläum der Reformation zusammenstellen, die Leben und Wirken Martin Luthers aus philatelistischer Sicht dokumentiert.

Die Ausstellung zeigt in ihrem Hauptteil chronologisch geordnet wichtige Lebensstationen Martin Luthers sowie Exponate von Personen und Orten, die mit dem Reformator in Beziehung standen. Zu sehen sind Briefmarken, Blöcke, Briefumschläge, Privat-Ganzsachen, Ersttagsbriefe, historische Ansichtskarten, Künstlerkarten, Erinnerungsblätter und als ein Höhepunkt ein Schaubrief zum 200-jährigen Jubiläum der Confessio Augustana von 1730.

Belegprogramm kann unter lutherausstellung@web.de bestellt werden.

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  • Meldungen aus der Landeskirche

  • July zu Besuch in Wittenberg

    Landesbischof July besucht in der ersten Augustwoche die Weltausstellung zum Reformationsjubiläum mit der Württemberger Halle in der Lutherstadt Wittenberg. Er lädt dort unter anderem zu einem Empfang der württembergischen Landeskirche ein und predigt im nahe gelegenen Garrey, einem Dorf mit 83 Einwohnern, in der neu sanierten Ortskirche.

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  • „Freiheits-Flashmob“ in Stuttgart

    In einem Flashmob haben rund 50 Menschen am Montagnachmittag in der Stuttgarter Innenstadt mit dem deutschen Popmusiker Laith Al-Deen zu seinem neuen Song "(Von der) Freiheit" getanzt. Der Sänger, der bei der zentralen Reformationsfeier „… da ist Freiheit – Das Festival“ am 23. September auftritt, hatte vorher zusammen mit der Evangelischen Landeskirche in Württemberg heimlich dazu aufgerufen.

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  • Mehr Taufen, weniger Austritte

    Rund 2,05 Millionen (Vorjahr: 2,08 Millionen) Menschen waren im vergangenen Jahr 2016 Mitglied der Evangelischen Landeskirche in Württemberg (Stand 31.12.2016). Das sind 1,29 Prozent weniger als am Vorjahresstichtag. Während die Zahl der Taufen 2016 erneut leicht stieg, ging die Zahl der Austritte zum zweiten Mal in Folge zurück.

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