Heimelig wie eine Puppenstube

„Wir feiern heut‘ ein Fest“ sangen die Kleinen vom Johanneskindergarten und viele Gäste hörten aufmerksam zu. Denn am Nikolaustag wurden die neuen Räume unserer Einrichtung am Hoherbergweg eingeweiht, und Vertreter der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde, der Stadt sowie die Eltern, Sponsoren und natürlich die Erzieherinnen mit ihren Schützlingen waren dabei. Das Haus im zweiten Stock beherbergt jetzt eine Kinderkrippe und eine betreute Spielgruppe.

Pfarrerin Ulrike Rose dankte allen Beteiligten, die mithalfen, dieses Haus für Kinder zu verwirklichen. Für die Erzieherinnen  Elke Rehwald (Leitung), Gerlinde Blank, Ursula Herkommer, Patrizia Rehwald, Silvia Rudziak und Lisa Stöckle gab es rote Rosen und die Kinder bekamen Kuchen satt – denn die Mütter hatten fleißig gebacken,und Architekt Edwin Heinz überreichte ihnen den Schlüssel für das Gebäude  in Form eines großen Zopfbrotes.Heimelig, fast wie eine Puppenstube – so muten die beiden Grupperäume an, die in den beiden ehemaligen Mietwohnungen untergebracht wurden. Helle Farben, märchenhafte Ausblicke auf Stadt und Landschaft und ein putziges Mobiliar: Die Einrichtung lässt kaum Wünsche offen und dank der ausgeklügelten Planung konnten auch noch eine kleine Teeküche, ein  Schlafraum, ein Wickelplatz und ein Toilette für die Winzlinge untergebracht werden. Außerdem führt eine große bequeme Außentreppe auf den Spielplatz hinter dem Haus. Eine praktische Einrichtung, die aber in erster Linie den feuerpolizeilichen Auflagen geschuldet ist. Um mehr Platz zu gewinnen, wurde das Treppenhaus als Turm nach außen verlegt. Darin befindet sich auch der Aufzug, der einen barrierefreien Zugang zu dem Gebäude ermöglicht, das bereits 1928 erbaut wurde.

Es wurde viel Zeit und Fantasie investiert, um dieses ansprechende Betreuungsangebot auf die Beine stellen zu können. Mitgeholfen haben auch großzügige Spender. So steuerte die Krumbach-Familienstiftung 10 000 Euro bei. Horst Steinhauser, Vorstandsvorsitzender der Stiftung, hatte den großen Scheck dabei. Mit diesem Geld wurde die neue große Verteilerküche angeschafft. Die Leutkircher Bank Stiftung stellte 1000 Euro bereit, und die Vorsitzende Rosemarie Miller-Weber versprach,  weiterhin ein offenes Ohr für die Anliegen dieses Kindergartens zu haben.  

Bilder von der Einweihung

Kindergruppe und Betreute Spielgruppe - das Konzept

Unser Kindergarten kann eine Kinderkrippe und eine Betreute Spielgruppe anbieten. Leiterin Elke Rehwald (rechts) erläutert hier das Konzept:

Unsere Kinderkrippe, sowie die Spielgruppe sind Orte  an dem soziales Miteinander und Bildung gefördert werden und die Kinder sich geborgen fühlen sollen. Dabei wird das Kind - hauptsächlich im Spiel seine sozialen, kreativen, motorischen, emotionalen und sprachlichen Fähigkeiten erwerben, intensivieren und weiter ausbauen können.

Pädagogisch begleitet werden die Kinder bei beiden Betreuungsangeboten von zwei staatlich anerkannten Erzieherinnen.

 

Auf der Basis einer optimalen Kinderbetreuung sollen Eltern die Möglichkeit haben, Familie und Beruf miteinander vereinbaren zu können. Eine Grundvoraussetzung dafür ist, dass die Eltern stets die Gewissheit haben, dass sich ihr Kind in der Kinderkrippe wohl fühlt. Auch für nicht berufstätige Eltern sind die Betreuungsangebote interessant, da die Kinder  im Alter von 1 bis 3 bereits auf den Kindergartenalltag vorbereitet und behutsam eingewöhnt werden können.

Die Kleinsten knüpfen hier schon ihre ersten sozialen Kontakte und  erleben einen strukturierten Tagesablauf mit wiederkehrenden Ritualen.

Die Kinder können sich beim Forschen, Entdecken, Malen und Gestalten kreativ entfalten und erleben Spaß und Freude in der musikalischen Früherziehung.

Bewegungs-und Rhythmik Angebote drinnen und draußen erweitern die Grob-und Feinmotorischen Fähigkeiten der Kinder  schon im frühen Alter.

Durch ausgewählte Kinderliteratur, das gemeinsame Lernen von Reimen, Kreisspielen und Fingerspielen wird der Wortschatz erweitert und die Sprachförderung in den Alltag integriert.

Bei den Kleinsten hat die Bezugsperson einen besonderen Stellenwert, daher wird das Bedürfnis nach  Zuwendung, Wärme und Geborgenheit durch die Bezugserzieherin gewährleistet. Die Erzieherinnen unterstützen die Kinder bei der Bewältigung ihres Alltags, geben Hilfestellung beim Essen, beim Fortbewegen und bei der Hygiene. Durch wiederkehrende Rituale wird der Tagesablauf strukturiert. Diese Rituale geben den Kindern Halt und Sicherheit.

Die Eingewöhnung erfolgt ebenso wie im Krippenbereich nach dem Infans – Modell , auch Berliner Modell genannt. Danach haben die Kinder mindestens drei Wochen Zeit sich einzugewöhnen und werden von ihren Eltern in dieser Zeit eng begleitet. Die Zeiträume, die das Kind in der Gruppe verbringt, werden nach und nach größer, so dass die Trennungssituation von der Familie gut gestaltet werden kann. Selbstverständlich können Eltern sich auch aktiv einbringen und mit ihrem Kind Zeit verbringen.

 

 

Öffnungszeiten der Spielgruppe: Mo / Di / Mi 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr

Öffnungszeiten der Kinderkrippe Mo bis Fr 7.00 Uhr bis 13.00 Uhr        

 

Nähere Informationen erhalten Sie im Johanneskindergarten, Hoherbergweg 17 Tel:07561/3846 oder bei der Evangelischen Kirchengemeinde in Leutkirch

 

Der Johanneskindergarten

Das Team
 

Der Johanneskindergarten wird von Elke Rehwald geleitet. Zum Team gehören die Erzieherinnen  Gerlinde Blank, Ursula Herkommer, Patrizia Rehwald, Silvia Rudziak und Lisa Stöckle


Unsere Planung im Kindergarten ist situationsorientiert und lebensbezogen, d.h. bei der Wahl unserer Themen und Projekt beziehen wir aktuelle Ereignisse, gegenwärtige Interessen sowie den Jahreslauf und alles Wissenswerte, das die Kinder ihr zukünftiges Leben vorbereitet, mit ein.

 

Elternarbeit

 

Auch die Eltern gehören zum Kindergartenalltag, denn gemeinsam mit Ihnen sind wir am Wohl der Kinder interessiert.

 

Wir wünschen uns einen regen Erfahrungsaustausch und Interesse an unserer Arbeit.

 

Ein Kind das durch selbständige Experimente etwas erreicht, erwirbt ein ganz andersartiges Wissen als eines, dem die Problemlösungen fertig geboten werden.

 

Wir Erwachsenen sind dazu da, dem Kind beim Erforschen und Entdecken seiner Welt behilflich zu sein.


Pädagogische Schwerpunkte:

 

Sozialerziehung
Dazu gehört u.a. Achtung vor den Gefühlen anderer Menschen, ggs. Hilfe und Rücksichtnahme


Ganzheitliches Lernen
Ein Kind erlebt und lernt mit allen Sinnen und in seiner Ganzheitlichkeit

Religiöse Erziehung
Vertrauen in Gott, Nächstenliebe und Frieden, Achtung vor der Schöpfung


Sprachförderung
durchzieht den gesamten Tagesablauf durch Wortschatzerweiterung und Satzbau, Freude am Sich-Mitteilen, Kinderliteratur.


Wertschätzung der Natur
Bewusstes Sehen und Erleben der Natur, denn wenn wir unsere Umwelt lieben, werden wir auch sorgsam mit ihr umgehen


Förderung der Kreativität
Kreative Menschen entwickeln Ideen,
zeigen Neugierde und Interesse. Forschen und Entdecken, Malen und Gestalten, ohne Schablonen und vorgefertigte Lösungen


Bewegungserziehung
Ein Kind das sich bewegt, lernt mit seinem Körper. Bewegung ist wesentlich für die geistige und seelische Entwicklung.


Musikalische Früherziehung
Rhythmik, Tanzen und Singen sind feste Elemente im Tagesablauf.

 

Johanneskindergarten
Hoherbergweg 17
88299 Leutkirch

 

 

Unser Träger:
Ev. Kirchengemeinde
Poststr. 16
88299 Leutkirch


Leitung:
Elke Rehwald


Team:
Monika Graf
Gerlinde Blank

 

Unsere Öffnungszeiten:
Mo - Fr  7 Uhr - 13Uhr
Mo - Do 14 Uhr - 16Uhr
Freitag Nachmittag ist kein Kindergarten

 

Wir über uns:
Wir sind ein eingruppiger Kindergarten mit bis zu
28 Kindern
2 Erzieherinnen
1 Pädagogischen Fachkraft
1-2 Praktikantinnen