Im Lukaskindergarten regt sich was

Freuen sich über die Auszeichnung von links. die Lehrerin Claudia Krämer und die Erzieherinnen Annette Capanski, Sonja Wiggers, Lisa Grentz-Bharat und Leiterin Sabine Rödel.

 Claudia Krämer, Lehrerin und Leiterin des Motorikzentrums an der Sophie-Scholl-Schule, überbrachte die  wichtige Nachricht.Die Einrichtung darf sich jetzt  Bewegungskindergarten nennen, wie das Kultusministerium auf der Urkunde schwarz auf weiß bestätigt. 

Seit 2008 besteht eine Kooperation zwischen der Sophie-Scholl-Schule und dem Lukaskindergarten. Das heißt, Schülerinnen, die das Wahl-Pflichtfach Sport und Bewegung belegen, kommen in diese Einrichtung und haltendort während eines vierwöchigen Kurses dort pro Woche eine Bewegungsstunde. Die Erzieherinnen stellten sehr schnell fest, dass dieses Extraangebot bei den Kindern gut ankam und so reifte die Idee, die Zertifizierung zum Bewegungskindergarten anzustreben. Mit dem vorhandenen Gymnastikraum waren auch schon einmal die baulichen Voraussetzungen gegeben. Sonja Wiggers wiederum ist eine Erzieherin,  die sich sehr gerne und engagiert um die sportliche Betätigung der Kinder kümmert.

Voraussetzung für einen Bewegungskindergarten ist, dass die Kinder wöchentlich mindestens 150 Minuten unter Anleitung turnen. Im Lukaskindergarten gehen sie also jeden Tag für 30 Minuten mit der Erzieherin in den Gymnastikraum. An einem Tag der Woche ist es dann sogar eine ganze Stunde. Weitere 150 Minuten müssen für freie Bewegung zur Verfügung stehen. Außerdem ist ein Bewegungstagebuch zu führen und ein Elternabend zum Thema Bewegung, Ernährung und Verkehrserziehung  abzuhalten. Der Träger wiederum muss die entsprechenden Fortbildungen der Erzieherinnen sicherstellen. All diese Punkte wurden im Lukaskindergarten nach Meinung von Claudia Krämer bestens erfüllt.