Gottesdienst, Kirchenkaffee und Spiele

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Nach dem Gottesdienst gab es Kaffee und Kuchen.

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Auf einem Parcours durch die Kirche konnte man seinen ökologischen Fußabdruck errechnen.

Ein Festgottesdienst zu Erntedank – auch in Corona-Zeiten ist das möglich, wie die Besucher der Dreifaltigkeitskirche am Sonntag, 11. Oktober, erleben konnten. Der Altar war von Mesnerin Susanne Jess wieder mit den Früchten von Feld und Garten reichhaltig geschmückt, Organist Hartmut Beuschel begleitete mit seinem erfrischenden Spiel den Familiengottesdienst, in einer kleinen, feinen Pantomime von Maike Rose und Maria Baur ging es um das uneigennützige Verhalten zweier Brüder, und gesungen wurde auch, natürlich mit Maske. Dabei durften die Verse von Matthias Claudius nicht fehlen: „Denn Wachstum und Gedeihen steht in des Himmels Hand“, und darauf hob auch Pfarrer Volker Gerlach in seiner Ansprache ab. Anschließend gab es Kirchenkaffee und Kuchen, vor allem aber einen Parcours durch die Kirche, bei dem mit gezielten Fragen der persönliche ökologische Fußabdruck ermittelt werden konnte. Ernüchternd, aber nicht verwunderlich waren die Ergebnisse. Sie lauteten bei den meisten: „Dein Lebensstil verbraucht die Ressourcen von zwei Erden.“ Das sorgte für zusätzlichen Gesprächsstoff unter den Besuchern, die sich vorbildlich an die gebotene Maskenpflicht hielten. Und wer ohne Mund-Nasen-Schutz durchatmen wollte, konnte vor der Kirche seinen Kaffee trinken. Trotz der unterkühlten Vorhersage, zeigte sich an diesem Vormittag die Sonne, sodass sich auch einige zum Stadtquiz aufmachten.      

Projektchor singt am Israelsonntag

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Projektchor zum Israelsonntag mit Pfarrerin Tanja götz, Karin Wäckerle, Lucia Kussauer, KMD i. R. Roland Klein, Robert Spohr, Hellmut Hirt und Bernhard Götz.

„Nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel trägt dich.“ Die Worte aus Römer 11,18 hatte Pfarrerin Tanja Götz für ihre Predigt zum Israelsonntag am 16. August gewählt, der traditionell am 10. Sonntag nach dem Dreieinigkeitsfest gefeiert wird. Sie hob dabei vor allem auf das Verbindende der christlichen und jüdischen Religion ab und zeigte an vielen Beispielen, wie durch Begegnungen mit dem Anderen das persönliche Glaubensleben bereichert werden kann.

Für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes sorgte neben Irina Esser an Flügel und Klavier auch eine kleine Projektchorgruppe aus Herlazhofen. Sie hatte unter Leitung von Kirchenmusikdirektor i.R. Roland Klein geistliche und traditionelle hebräische Lieder einstudiert, die berührten und auch zum Mitsingen animierten. Etwa bei Shalom chaverim oder Hevenue shalom alechem. Als Dank für diesen außergewöhnlichen Gottesdienst gab es für alle Mitwirkenden eine weiße Rose.

Gottesdienst in Corona-Zeiten

Bis auf Weiteres gelten folgende Auflagen:

Im Foyer steht ein Desinfektionsspender zum Gebrauch für jeden Besucher. Auch Gesichtsmasken werden bereitgehalten.

Im Gottesdienst darf wieder gesungen werden, allerdings mit Einschränkungen:
Beim gemeinsamen Singen und Sprechen ist verbindlich ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
Der Sicherheitsabstand bleibt bei 2 Metern. Personen, die dem gleichen Haushalt angehören, dürfen enger beieinandersitzen. Zwischen dieser Gruppe und der nächsten Person muss wieder der 2-Meter-Abstand eingehalten werden.
Die Sitzplätze sind gekennzeichnet. Emporen können unter Beachtung der Hygiene-Verordnungen wieder benutzt werden. Dadurch erhöht sich die mögliche Besucherzahl auf 70.

Die Besucher werden gebeten, in die auf den Plätzen ausliegenden Zettel Name, Adresse und Telefonnummer einzutragen, damit etwaige Infektionsketten nachverfolgt werden können. Am Ausgang steht im Foyer eine Box zum Einwerfen der Adressen bereit. Diese Daten werden in einem verschlossenen Umschlag vier Wochen aufbewahrt und danach vernichtet.

Ordnungspersonal sorgt für einen geregelten Eingang und Ausgang.

Die Gesangbücher sind weggeräumt. Persönliche Exemplare können mitgebracht werden, allerdings wird es keinen Gemeindegesang geben.

Mund-Nasen-Schutz muss bis zum Sitzplatz getragen werden. Danach können sie abgenommen werden, wenn nicht gesungen wird.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

 

Infoheft des Kirchenbezirks

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