• addremove Die Kirchenwahl in Württemberg

    Am 1. Dezember 2019 wählen die rund zwei Millionen wahlberechtigten Mitglieder der Evangelischen Landeskirche in Württemberg neue Kirchengemeinderäte sowie eine neue Landessynode.

    Etwa 10.000 Kirchengemeinderätinnen und Kirchengemeinderäte leiten die etwa 1.244 Kirchengemeinden der Landeskirche zusammen mit ihrer Pfarrerin bzw. ihrem Pfarrer. Und die 90 ebenfalls zu wählenden Landessynodalen bestimmen den Kurs der gesamten Kirche auf landeskirchlicher Ebene mit.

    Wichtig, so der Landesbischof July, sei die Unterstützung durch eine breite Wahlbeteiligung: „Jede Wählerin und jeder Wähler unterstützt auf diese Weise unser Kernanliegen in der württembergischen Landeskirche: Dass die Verkündigung des Evangeliums von Jesus Christus in Wort und Tat auch in Zukunft die Menschen im Land erreicht, ihnen hilft, sie ermutigt, sie tröstet.“

    Alle Infos zur Kirchenwahl auf www.kirchenwahl.de

  • addremove Die Wahl in die Kirchengemeinderäte

    Am 1. Dezember 2019 werden in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg über 10.000 Kirchengemeinderätinnen und Kirchengemeinderäte gewählt.

    In den Gemeinden der württembergischen Landeskirche ruht die Verantwortung auf mehreren Schultern. Die Pfarrerin bzw. der Pfarrer leiten gemeinsam mit dem gewählten Kirchengemeinderat die Gemeinde. In jeder Gemeinde werden am 1. Advent zwischen vier und 18 Kirchengemeinderäte gewählt. Das Ergebnis der Wahl des Kirchengemeinderats in Ihrer Gemeinde erfahren Sie über Ihr Pfarramt.

    Mehr über die Aufgaben des Kirchengemeinderats auf www.kirchenwahl.de

  • addremove Die Wahl der Landessynode

    Am 1. Dezember 2019 werden nicht nur die Kirchengemeinderäte, sondern auch die Mitglieder für die 16. Württembergische Landessynode gewählt.

    Die Landessynode wird direkt von den Gemeindegliedern gewählt. Sie ist die gesetzgebende Versammlung der Kirchenleitung. Ihre Aufgaben ähneln denen von politischen Parlamenten.

    Die Evangelische Landeskirche in Württemberg ist die einzige Gliedkirche der Evangelischen Kirche in Deutschland, in der die Mitglieder der Landessynode direkt von den Gemeindegliedern gewählt werden (Urwahl). Die Synodalen werden in Wahlkreisen für sechs Jahre gewählt.

    Die Landessynode auf einen Blick auf www.kirchenwahl.de

  • addremove Die Kirchenwahl in unserer Gemeinde

    Geben auch Sie am 1. Dezember 2019 Ihre Stimme bei der Kirchenwahl ab!

    Haben Sie Fragen zur Wahl, die Ihnen auf www.kirchenwahl.de nicht beantwortet werden? Dann wenden Sie sich an unser Pfarramt, Ihren Pfarrer oder Ihre Pfarrerin oder an amtierende Kirchengemeinderätinnen und -räte.

    Auch wenn Sie für die Kirchenwahl kandidieren möchten, stehen wir gerne zur Verfügung! Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren, wir beantworten gerne ganz unverbindlich Ihre Fragen.

    Informationen zu den Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl der Landesyndode finden Sie ab Oktober 2019 auf www.kirchenwahl.de.

Für meine Kirche kandidiere ich wieder

© bawa

„Hier ist Platz für Dich“ heißt es in einem von der Evangelischen Landeskirche in Württemberg für die Kirchenwahlen zur Verfügung gestellten Informationsblatt. Die Texte sollen anregen, aufzeigen und darüber informieren, welch vielfältigen Aufgaben und interessanten Themen auf ein Mitglied des Kirchengemeinderats warten. Sie sollen aber auch ermutigen, sich für dieses Ehrenamt zur Verfügung zu stellen.
Hannelore Schupp hat sich vor über vier Jahrzehnten für die Mitarbeit in unserer Kirchengemeinde entschieden. Ihr erstes Engagement: Sie half bei der Verteilung des Gemeindebriefes. Als in den späten 70er-Jahren ein Pfarrbüro  in der Kirchengemeinde eingerichtet wurde, stand sie von Anfang an der Pfarrerschaft als Sekretärin zur Seite. Parallel dazu übernahm sie von 1988 an für viele Jahre das Amt der Kirchenpflegerin. Heute ist die 73jährige Mutter und Großmutter von sechs Enkelkindern ehrenamtliches Mitglied des Kirchengemeinderats.
Sie hat sich entschlossen, in gleicher Funktion weiterhin in diesem Gremium mitzuarbeiten. Sie will dabei vor allem auch die Augen offen halten für jüngere Menschen, die sich die Übernahme von Verantwortung in der Kirchengemeinde vorstellen können. Denn die Zukunft in den Blick zu nehmen, ist ihr sehr wichtig, vor allem in Zeiten, in denen der Strukturwandel im Pfarrdienst bereits eingesetzt hat, die Verwaltung dringend Unterstützung braucht, die Kindergartenarbeit zunehmend anspruchsvoller wird und immer wieder wichtige Entscheidungen im Immobilienbereich anstehen. Hannelore Schupp: „Nicht zuletzt sind mir aber der gelebte Glaube im Gottesdienst, die Verkündigung, die Vermittlung christlicher Werte sowie die Gemeinschaft in der Kirchengemeinde sehr wichtig. Ideen für eine attraktive christliche Gemeinschaft zu entwickeln, damit dort Menschen Heimat finden können, halte ich in Zeiten, da viele der Kirche fern bleiben, für eine so spannende wie lohnende Zukunftsaufgabe.“

Herzenssache: Diakonie und Ökumene

© pr

Am Sonntag, 1. Dezember 2019, werden die Mitglieder der Evangelischen Landeskirche in Württemberg an die Urnen gerufen. Dann steht die Wahl der Kirchengemeinderäte und Synodalen an. Das bedeutet aber nicht nur, dass das Kirchenvolk zur Wahl aufgerufen wird, sondern dass sich auch Kandidaten finden sollten, die sich zur Wahl stellen. In unserer  Kirchengemeinde zählt der Kirchengemeinderat neun Mitglieder. Einige von ihnen werden in unserer kleinen Reihe erklären, warum sie in diesem Gremium aktiv dabei sind und gerne neue Bewerber zur Mitarbeit ermutigen wollen.
Dr. Fritz Winter  wurde vor sechs Jahren erstmals zum Kirchengemeinderat (KGR) gewählt. Der Vater zweier erwachsener Kinder kam vor 30 Jahren ins Allgäu und arbeitete im Krankenhaus Leutkirch zunächst als Oberarzt, dann als Chefarzt. Im KGR ist ihm besonders wichtig, die karitative Arbeit der Gemeinde zu stärken und das Gemeindeleben auch für Kirchenferne  zu öffnen. Zudem liegt ihm als Ehemann einer Katholikin die Ökumene sehr am Herzen.
Ein Anliegen ist ihm auch, dass die Verkündigung des Wortes Gottes den Menschen hilft, vertrauensvoll leben zu können: „Vereinzelung, Zukunftsangst und Sinnverlust müssen durch die Wertegemeinschaft unserer christlichen Konfessionen überwunden werden."
Im KGR schätzt er das gemeinsame Bemühen um die beste Lösung verschiedenster Aufgaben, z.B. bei unseren Kindergärten, dem Glockenturm, dem Pfarrhaus, der Wiederbesetzung der Pfarrstelle Nord, der Nachbarschaftshilfe oder dem Kirchenchor.
Dr. Winter hat sich für eine zweite Kandidatur entschieden. Als größte Herausforderungen sieht er den demographischen Wandel, den Mitgliederschwund und den zunehmenden Pfarrermangel. Hier hätten die Landessynode (Pfarrplan 2024) und die Bezirkssynode mit der Streichung der Pfarrstelle Nord für die evangelischen Christen in der Nordostecke des Kirchenbezirks eine äußerst schwierige Situation geschaffen, die man gemeinsam meistern müsse. Hier hofft Dr. Winter auf phantasievolle und mutige Mitstreiter.    

Mitmachen und mitgestalten

© pr

Die Europa- und Kommunalwahlen liegen gerade hinter uns, und schon laufen die Vorbereitungen für die nächste Wahl in diesem Jahr: Am Sonntag, 1. Dezember 2019, werden die Mitglieder der Evangelischen Landeskirche in Württemberg an die Urnen gerufen. Dann steht die Wahl der Kirchengemeinderäte und Synodalen an. Das bedeutet aber nicht nur, dass das Kirchenvolk zur Wahl aufgerufen wird, sondern dass sich auch Kandidaten finden sollten, die sich zur Wahl stellen. In unserer  Kirchengemeinde zählt der Kirchengemeinderat neun Mitglieder. Einige von ihnen werden in unserer kleinen Reihe erklären, warum sie in diesem Gremium aktiv dabei sind und gerne neue Bewerber zur Mitarbeit ermutigen wollen.
Annette Ammann ist vor sechs Jahren erstmals in das Gremium gewählt worden. Die 52-jährige Apothekerin,  Mutter von zwei Kindern und bundesweit erfolgreiche Langläuferin, meint zu ihrem Engagement  im Kirchengemeinderat: „Es ist sehr befriedigend zu sehen, wie auch bei schwierigen und komplexen Sachverhalten nicht locker gelassen wird und man dabei nach vielen informativen und fruchtbaren Dis-kussionen gemeinsam zu einer tragfähigen Lösung kommt. Ich habe sehr viel gegenseitigen Respekt und Toleranz erlebt, liebenswerte Bekanntschaften gemacht und neue Kontakte geknüpft.“ Als eine wichtige Aufgabe des Kirchengemeinderates sieht sie es, in der Gemeinschaft lebendige Gemeinde zu gestalten und sowohl für Kirchennahe als auch für Kirchenferne erlebbar zu machen.

Kirche als Ort der Bereicherung

© Elvira Werner

Wir haben an dieser Stelle bereits drei Mitglieder des Kirchengemeinderats vorgestellt, die auch für die nächste Wahlperiode kandidieren werden. Den Abschluss macht Barbara Waldvogel, derzeit gewählte Vorsitzende des Gremiums. Auch sie wird sich wieder zur Wahl stellen.
Die gelernte Redakteurin und freie Journalistin ist derzeit bereits in der vierten Amtsperiode Mitglied des Kirchengemeinderats von Leutkirch, erstmals allerdings im Amt der Vorsitzenden. „Das erfordert schon einiges an Zeit, Geduld und Einfühlungsvermögen, aber da mir das Wohl und Wehe der Kirche am Ort eine Herzensangelegenheit ist, bringe ich dies alles gerne auf –  und mein Mann akzeptiert und unterstützt mich in diesem Engagement,“ sagt die  66-jährige Mutter zweier erwachsener Söhne und Großmutter zweier Enkelkinder. Sie ist zwar im sogenannten Ruhestand, da sie aber auch in der Öffentlichkeitsarbeit der Kirchengemeinde und des Kirchenbezirks   tätig ist, kommt bei ihr keine Langeweile auf.
„Die Gründe für die wichtige Mitarbeit im Gremium haben die Kirchengemeinderäte in den letzten Ausgaben ausführlich dargelegt. Das kann ich alles unterschreiben. Hinzufügen möchte ich nur noch eines: Die Kirchengemeinde ist für mich vor allem spirituelle Heimat, Ort der wertvollen Begegnungen und bereichernden Entfaltungsmöglichkeiten. Diese segensreichen Erfahrungen möchte ich gerne anderen weitergeben.“